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Notizen zum Leseauftrag 6.11.07: Social Software

November 5, 2007

Social Software dient zur Kommunikation. Software, die Gruppeninteraktion unterstützt (Fotosharing, Social Bookmarks, Weblogs, Social Networking,…). Die Missbrauchsgefahr ist groß, trotzdem kontrollieren sie sich durch aufmerksame Leser innerhalb weniger Stunden selbst. (???). Im Generellen ist sociale Software noch relativ unausgereift.

Weblogs: Erste Weblogs wurden Mitte der 1990er Jahre eingeführt; seit 2004 geschäftlich eingesetzt; Der Name leitet sich vom www und log, also Tagebuch, ab, daraus entstanden neue Wortkreationen wie bloggen, Blogger, Bloggerin. Die Einträge werden Postings oder Posts bezeichnet. Jeder Eintrag besitzt eine eindeutige und nicht veränderbare URL-Adresse, so können andere User Texte verlinken.

Wikis - sind Ansammlungen nach Themen sortierter Webseiten. Jeder Besucher kann zu jeder Zeit einzelne Beiträge online über ein einfaches Formular bearbeiten, ergänzen oder neue erstellen. kollektiver Wissensspeicher;

Flickr.com - Foto Community; beschränkte Nutzung für Familie und Freunde;

Last.fm - Radioanbieter,

OpenBc (Open Business Club) – geschäftl. Kontaktbörse, Schneeballsystem;

Podcasts - Radiobeiträge aus dem Internet, persönl. Radioprogramm zusammenstellen, Podcast setzt sich zusammen aus Ipod (MP3-Player von apple) und broadcasting für senden; Spektrum reicht von Hörbüchern, privat produzierte Wissenschaftssendungen bis hin zu Musik-Specials; Im deutschen Raum noch sehr bescheidenes Angebot – www.sushiradio.de

Feeds oder Newsfeeds sind Einspeisungen von Informationen;

RSS-Feed; RSS steht wahlweise für „Really Simple Syndication“ oder für „RichSite Summary“. kleine orangefarbene Icons, auf denen „XML“ oder „RSS“ steht. Mit einem Klick auf den Button lässt sich ganz unkompliziert ein so genannter „Newsfeed“ von einer interessanten Seite abonnieren. Nötig zum auslesen der Daten sind allerdings nützliche kleine Helferprogramme mit klangvollen Namen wie Sage, Newsbee oder Thunderbird. Mit Hilfe dieser Reader lassen sich die Newsfeeds ansehen. Für den Nutzer liegen die Vorteile klar auf der Hand: Durch die Automatisierung muss er nicht mehr alle Seiten einzeln besuchen. Wie im Mailprogramm lassen sich Neuzugänge mit einem Blick identifizieren. Änderungen und aktuelle Inhalte lassen sich schnell prüfen, ohne die Site mit Grafik, Banner und anderen Elementen laden zu müssen.Ein Feed kann mittels Feedreader von einem Interessenten abonniert werden.

RSS reguliert die Informationsflut, sie kanalisieren die Informationen, liefern sie direkt auf den Desktop und erübrigen das wiederholte Ansurfen auf dem Internet-Browser. Die Feeds der Lieblingsseiten können so aboniert werden und man weiß sofort wann welche Einträge oder Bookmarks erscheinen, ohne einen Blick auf die Seite zu werfen.

RSS wurde entwickelt, um z.B. die folgenden Aufgabenstellungen einfacher lösen zu können:

  • Ich habe einen Weblog gefunden, den ich regelmäßig lesen möchte (etwa zum Thema meiner Diplomarbeit, etc.)
  • Ich möchte regelmäßig die Standard-Uni-News lesen und darauf nicht vergessen
  • Ich arbeite mit anderen Personen an einem Projekt-Wiki mit und möchte über aktuelle Änderungen am Wiki informiert werden.
  • Mehrere Personen betreiben ein Weblog zur Koordination einer Gruppenarbeit – ich möchte automatisch über neuen Beiträge informiert werden.

 

 

  • Was wird benötigt?
    Um den RSS Service nutzen zu können benötigt man einen RSS-Reader, also ein Programm, das RSS-Daten interpretieren und anzeigen kann.Aggregatoren können auf unterschiedliche Art umgesetzt werden:

    • Im Webbrowser integrierte RSS-Reader („plugin“):
      z.B. verwaltet der Webbrowser (z.B. Firefox, Internet Explorer…) RSS-Dateien und informiert den Surfer über Neuigkeiten.
      Für Internet Explorer oder Firefox ist bereits ein solcher Aggregator vorinstalliert.
    • RSS-Reader als eigenständige Software („Standalone Aggregator“) kümmert sich um die Verwaltung.
    • Der Benutzer meldet sich bei einem RSS-Webdienst an.
      RSS-Daten werden über den Webserver des Anbieters verwaltet.
      Nach der Registrierung kann der Aggregator im eigenen Webbrowser genutzt werden, es ist keine Installation nötig. Nachteil: der Aggregator lediglich online genutzt werden.
  • woran erkenne ich, ob eine Webseite RSS unterstützt?
    Es gibt unterschiedliche Symbole zur Kennzeichnung von Seiten, die RSS-feeds zur Verfügung stellen.
  • Einige Erscheinungsformen für RSS-Symbole:

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Weiter führende Informationen

wikipedia

vrtprj.de

zorno.de

schockwellenreiter.de

Bloglines - www.blogline.com; Bloglines is a server-based RSS aggregation system – ein RSS-Reader

Foksonomy: unendliches System von Stichworten (Tags),

kollaborative Filter: aufgrund eines Begriffes wird angenommen, dass dem User noch andere Produkte (Bsp. Bücher) gefallen könnten.

Blogroll: Das ist eine öffentliche Linksammlung mit verschiedenen Weblogs.

Web 2.0 - OpenSource, Interaktion, Social Networks, Collaboration, Desktop Replacement, Personal Publishing… Die starke Blogging-Bewegung der letzten Jahre war der Auslöser für diese Entwicklung. Web 2.0 wird die Internetnutzung der nächsten Jahre stark beeinflusssen. Gewissermaßen holen sich die User mit Web 2.0 das Web wieder zurück.

Sicherheit: Persönliche Daten sind die Währung im www; Jede Aktion hinterlässt Spuren, deshalb Vorsicht!!!

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